| Automatisierung
und Flexibilisierung im ÖV: FuX EXPO 2000:
"Konzeptionen und Entwicklungen zur Realisierung
eines integrierten Fahrgastinformationssystems im
Großraum Hannover unter besonderer Berücksichtigung der
Anforderungen der Weltausstellung EXO 2000"
Ansprechpartner
im Projektträger: |
Dr.-Ing.
Peter Jost Tel. 0221-806-2656 |
Partner:
1. Kommunalverband Großraum Hannover (KGH)
2. Robert Bosch GmbH
Projektadministrator:
Herr Dr. Hinz Kommunalverband Großraum Hannover
(KGH)
Laufzeit:
01.10.1997 - 30.06.1999
Fördervolumen:
ca. 2,83 Mio. DM
Projektziel:
In Ballungszentren mit hohem
Fahrgastaufkommen im Nahverkehr wird es zukünftig
wesentlich auf eine rechtzeitige und aktuelle Information
der Beteiligten ankommen. Besonders schwer kalkulierbar
sind Großveranstaltungen wie z.B. die EXPO 2000, weil
das Fahrgastaufkommen weit über dem normalen Wert liegen
wird. Sie sind deshalb als Extremsituation zu betrachten.
Beherrscht man eine solche Situation, dann sind alle
anderen denkbaren Varianten weniger kritisch. Bisher
bestehen kaum Möglichkeiten, das Fahrgastaufkommen
abzuschätzen und den Fahrgast unabhängig von der Wahl
des Verkehrsmittels über die für ihn interessanten
Verkehrsverbindungen aktuell zu informieren.
Projektinhalt:
Es wird eine dynamische Fahrgastauskunft
entwickelt, die unabhängig vom Verkehrsmittel die
kürzeste Verbindung ermittelt und sie dem Fahrgast
vorschlägt. Dazu werden sämtliche Fahrplandaten der
einzelnen Verkehrsbetriebe in einem gemeinsamen Datenpool
integriert und ständig aktualisierte Auskünfte an allen
Haltestellen und Bahnsteigen sowie sonstigen
herausgehobenen Stellen verfügbar gemacht. Um die
Fahrgastströme rechtzeitig erkennen zu können, sind
neben den üblichen Nahverkehrsmitteln wie S-Bahn,
Straßenbahn, Bus, Taxi auch die Deutsche Bahn und sogar
die Flughäfenanbindungen zu untersuchen. Im Ergebnis
soll mit diesem Vorhaben erreicht werden, daß sich auch
große Mengen orts- und oft auch sprachunkundiger
Fahrgäste schnell und unkompliziert in Ballungsräumen
orientieren können und sich die Nahverkehrsunternehmen
vorausschauend mit ihren Kapazitäten auf das
Fahrgastaufkommen einstellen können. Mobilität in
extremen Situationen soll am Beispiel der EXPO 2000
demonstriert, die dort gemachten Erfahrungen später in
anderen Regionen verwertet werden.
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